Nächstes Mal

poste ich was anderes als Socken, ich schwör!

20170522_225800

Aber die Wolle war so schön und Socken kann frau so lässig nebenher stricken. Sogar mit diesem Muster. Das sieht toll aus, ist aber ganz einfach.

Und hier kommt die Anleitung:

Mit einem Hilfsanschlag für Größe 38/39 32 Maschen anschlagen (Nadeln Nr. 2,5). Über diesen 14 verkürzte Reihen (Doppelmaschen am Ende) stricken, die verkürzten Reihen mit Doppelmaschen wieder verlängern und dann den Hilfsanschlag aufnehmen. (Siehe Toe Up Socken) In Runden weiter machen. Nach ein paar Runden das Muster beginnen. Dazu Muster nur auf Nadel 2 und 3 stricken.

Reihe 1:  2 rechts 2 links

Reihe 2:  2 rechte Maschen zusammen stricken, 2 links

Reihe 3:  1 rechts 1 Umschlag, 2 links

Reihe 4:  2 rechts, 2 links, ebenso Reihe 5 und sechs

fortlaufend wiederholen.

Dann kommt die Ferse, ich mach immer eine „Bumerang“ – Ferse.

Ein paar Reihen nach dem Ende der Ferse wird das Muster dann in kompletten Runden gestrickt. Den Abschluss hab ich mit „Mausezähnchen“ gemacht, statt der üblichen Rippen.

20170615_153040

Das war mein erstes Mal mit Muster und ich bin ziemlich zufrieden. Nur der Farbverlauf der Rellana Wolle ist bei beiden Socken nicht ganz identisch. Yep, und jetzt muss ich endlich die Pantoffeln fertig machen und auch dafür mal eine Anleitung schreiben. Und dann wollt ich doch einen Badeanzug häkeln und ein Kleid und gerade hab ich Tapestry-Häkeln für mich entdeckt und und und…………..

Ach und übrigens, meine bevorzugte Dealerin hier ist Sandra Koch mit ihrer Wollfühloase: http://sandras-wollfuehloase.de/startseite.html

Socken, Socken und das beste Sockenbuch der Welt!

Schon wieder Socken! Aber ich möchte Euch hier mal ein Sockenbuch mit Anleitungen vorstellen, das ich wirklich genial finde. Es ist ein Anleitungsbuch für Toe Up Socken, heißt „Von der Spitze zum Bündchen, Socken stricken andersrum“ von Wendy D. Johnson und enthält jede Menge Variationen. Mehrere Möglichkeiten für den Anschlag der Spitze, verschiedene Fersen, elastisches Abketten und dazu Muster.

Ich hab jetzt mal eine Zwickelferse gestrickt, statt der Ferse mit verkürzten Reihen. Die Anleitung dazu stammte auch aus dem Buch von Wendy D. Johnson.

img_1911img_1899img_1913

Für alle die perfekte Socken ohne den Knubbel an der Spitze stricken wollen ist dies echt eine lohnende Investition.

Pullover flicken

Und dann war er durch, mein Lieblingspulli. An den Ellenbogen durchgescheuert. Gestern bin ich endlich dazu gekommen, ihn zu flicken. Stoffreste von einer Nähaktion haben dabei geholfen.

Und so hab ich das gemacht: Flickengrösse festgelegt und mit Nahtzugabe ausgeschnitten. Mit Nadeln provisorisch befestigt. Dann mit einem passenden Wollfaden fest genäht mit Knopflochstich. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden. Sieht so aus als müsste es so sein.

20161214_100635

Jetzt bin ich froh, dass ich ihn wieder anziehen kann. Man muss nicht alles gleich wegwerfen, nur weil es partiell kaputt ist. Reparieren schont die Umwelt und das Portemonnaie. Und es individualisiert die Bekleidung.

Jaques Cousteau Mütze

Endlich ist die Jaques Cousteau Mütze aus reiner Yak Wolle fertig!

Von der Wolle bin ich total begeistert. Daraus mach ich mir eines Tages mal einen Pullover. Das ist viel Arbeit, wird aber sicher „ein Stück fürs Leben“. Diese Wolle ist sehr teuer, aber dafür auch super weich und kratzt kein bisschen! Hier hab ich ungefärbtes Braun verstrickt. Die Jaques Costeau Mütze ist total praktisch, weil sie auf jeden Kopf passt und je nachdem wie weit man sie umschlägt, verschiedene Styles ermöglicht.

Die Anleitung hab ich von hier: http://www.woll-gefuehl.de/anleitungen/Jacques_Cousteau_deutsch.pdf

Ich bin mal gespannt, wie sie dem Mann gefällt, der mich damit beauftragt hatte.

Da die Mützensaison nun beginnt, hab ich noch andere in Arbeit. Alle ohne Naht, denn die finde ich ziemlich hässlich. Ich stricke rund, nehme eine zu lange Rundnadel (Magik Loop) oder 2 Rundnadeln, nur die letzten Reihen stricke ich mit einem Nadelspiel.

Ach ja, falls es Euch interessiert: Den Kopf hab ich auch gemacht. Es ist eine Maske die ich mal für ein Theaterprojekt gemacht habe. Weil gerade kein Männerkopf für ein Foto verfügbar war, hab ich halt den Pappmaché Kopf genommen 😉